Ernährung
arztempfehlen.eu
DE | EN

Ernährung und Erscheinungsbild

Ernährung und Erscheinungsbild (von M. Geary)

Schlechte Essgewohnheiten sind, neben der mentalen Einstellung, ein wichtiger Grund, warum die meisten Menschen niemals eine durchtrainierte Rumpfpartie mit sichtbaren Bauchmuskeln bekommen. Ganz egal wie stark sie trainieren werden, die meisten Menschen mit schlechten Essgewohnheiten werden ihr Körperfett niemals so reduzieren, um ihre Bauchmuskeln sehen zu können. Ich sehe die ganze Zeit Leute, die wie verrückt jeden Tag trainieren, ihr Körperfett aber aufgrund schlechter Essgewohnheiten nicht verringern. In diesem Abschnitt gebe ich Ihnen all die Tipps und Geheimnisse preis, die ich über all die Jahre gesammelt habe und die für eine gesunde Ernährung, die den Fettabbau fördert, wichtig sind.

Der Blutzucker/lnsulinprozess, Kohlenhydrate und generelle Ernährungsaspekte

In der heutigen Zeit hat Insulin einen schlechten Ruf bekommen, weil hohe Konzentrationen davon im Körper dazu neigen, die Fettanreicherung zu fördern und es erschweren, dass Körperfett in Energie umgesetzt wird. Insulin ist jedoch ein sehr anaboles Hormon, das der Zufuhr von Nahrungsstoffen in Muskelzellen und der Muskelregeneration helfen kann. Hier ist eine kurze Übersicht, wie der Blutzucker- und der Insulinprozess funktionieren und was Sie wissen sollten, um sich dies für den Aufbau schlanker Muskeln und/oder den Verlust vom hartnäckigem Körperfett zunutze machen zu können.

Wenn Sie Kohlenhydrate zu sich nehmen, werden sie in Ihrem Verdauungssystem zerteilt und tragen zu Ihrem Blutzuckerstand bei, in Abhängigkeit davon, wie viele Kohlenhydrate Sie verzehren und wie schnell diese verdaut werden. Ihre Bauchspeicheldrüse sondert Insulin ab, um den überschüssigen Zucker aus Ihrem Blut zu entfernen und ihn (durch Umwandlung) in den Fett-, Glykogen- oder Leberglykogen-Speichern abzulegen.

Wenn Ihre Muskel- und Leberglykogen-Speicher bereits voll sind, wird der überschüssige Blutzucker als Fett gespeichert. Falls Ihre Muskelglykogen-Speicher nach einem intensiven Training erschöpft sind, wird das Insulin als Antwort auf eine kohlenhydratreiche Mahlzeit das überschüssige Glykogen und andere Nährstoffe in Ihren Muskelzellen ablegen.

Das ist der eine Fall, in dem das Insulin sehr gut ist und die Muskelproteinsynthese (Regeneration) antreiben hilft. Das Ausmaß, in dem die aufgenommenen Kohlenhydrate Ihren Blutzuckerspiegel steigern werden, hängt von der Menge der von Ihnen verzehrten Kohlenhydrate ab und davon, wie schnell diese verdaut werden. Faktoren wie die Menge der in den Kohlenhydraten enthaltenen Ballaststoffe, zusammen damit, wie viele Proteine und Fett Sie in Kombination mit den Kohlenhydraten aufgenommen haben, all das hat Einfluss darauf, wie schnell die Kohlenhydrate verdaut werden.

Generell heißt das: Je  weniger veredelt und reicher an Ballaststoffen die Kohlenhydratquellen sind und je mehr Protein und Fett während der Mahlzeit aufgenommen werden, desto langsamer werden die Kohlenhydrate verdaut und desto niedriger und stabiler ist der Blutzuckerspiegel und die Insulinreaktion.

Langsame und gleichmäßige Kohlenhydratquellen sind ideal, weil sie Ihnen beständige Energieebenen geben, Essgelüste reduzieren und Ihnen erlauben, Fett als Energiezusatz zu verwenden.

Die stärker veredelten Speisestärken und Zucker, aus denen die Ballaststoffe entfernt wurden, werden schneller verdaut und verursachen eine Blutzuckerspitze sowie einen anschließenden Absturz, nachdem das Insulin seine Arbeit getan hat.

Menschen, die jede Menge veredelter Kohlenhydrate (wie Weißbrot, ballaststoffarme Cerealien und andere Nahrungsmittel mit hohem Zuckeranteil) verzehren, gehen typischerweise durch diese Zyklen von Blutzuckerspitzen und -stürzen, was die Gier nach mehr Kohlenhydraten verursacht und zum Ansammeln von Körperfett führt.

Eine wenig bekannte Tatsache ist, dass Kohlenhydrate nicht das einzige Nahrungssubstrat sind, das eine Insulinreaktion hervorruft. Große Dosen einer gewissen freien Aminosäure-Form und schnell verdauliche Proteine, wie das Molke-Protein, können ebenfalls eine Insulinreaktion zur Folge haben.

Das Einzige, was Sie hinsichtlich der Proteine, die Insulinreaktionen hervorrufen, wissen müssen ist, dass die beste Zeit das Molke-Protein zu sich zu nehmen nach dem Training ist.

Zu anderen Tageszeiten sollten Ihre Proteinquellen langsam verdauliche Proteine wie Eier, Fleisch, Quark oder Käse sein.

Ich gebe zu, der ganze Ernährungsbereich ist ein wenig wissenschaftlich, aber wir müssen das verstehen lernen, um die Zusammenhänge zu begreifen. Zurück also zum glykämischen Index und Blutzucker:

Eine der ursprünglich empfohlenen Methoden, die den Diabetikern helfen sollte, ihren Blutzucker angemessen zu behandeln, war der glykämische Index (GI). Der GI kategorisiert grundsätzlich die Nahrungsmittel (hauptsächlich die Kohlenhydratquellen) in niedrig, gemäßigt und hoch auf der GI-Skala. Ich werde die spezifischen Zahlen der GI-Skala nicht angeben, weil ich sie nicht als wichtig erachte. Generell werden die Nahrungsmittel, die Ihren Blutzuckerspiegel schnell steigern, einen hohen GI-Wert haben und die Nahrungsmittel, die Ihren Blutzuckerspiegel langsam anheben, einen niedrigen GI-Wert vorweisen. Beispiele für Nahrungsmittel mit hohem GI-Wert sind Reis, Weißbrot, weiße Kartoffeln und ballaststoffarme Cerealien wie Cornflakes und Knusperreis, Zucker (außer Fruktose), Eiscreme, Bananen, gekochte Karotten, Süßigkeiten, Kuchen, Backwaren und andere veredelte Kohlenhydrate, aus denen die Ballaststoffe entfernt worden sind.

Beachten Sie: Sogar die sogenannten "Vollkornbrote" und Cerealien enthalten überhaupt nicht so viel Vollkorn wie zu vermuten sei (es ist eine Formsache, die den Nahrungsherstellern erlaubt, etwas als "Vollkorn" zu etikettieren, sogar wenn es nur einen kleinen Vollkornanteil enthält). Sie müssen nach 100 Prozent Vollkorn suchen oder noch besser, schauen Sie auf das tatsächliche Gewicht der Ballaststoffe in Gramm, welches bei den Kohlenhydraten angegeben ist.

Beispiele für Nahrungsmittel mit niedrigen GI-Werten sind die meisten Milchprodukte, das meiste Obst und Gemüse, nicht veredeltes Getreide und Sprießgetreide, Süßkartoffeln, Gerste, Bohnen und die meisten ballaststoffreichen Kohlenhydratquellen.

Der GI war ursprünglich dafür gedacht, Diabetiker darüber zu informieren, dass sie bei vermehrtem Verzehr von Nahrungsmitteln mit hohem GI-Wert mehr Insulin brauchen, da ihr Blutzucker schneller und höher ansteigen würde. Die Idee war, bei einer Konzentration auf Nahrungsmittel mit niedrigem GI-Wert, den Diabetes leichter in den Griff zu bekommen. Dieses Konzept fand auch Anklang in der Fitnessindustrie, die Diäten anpreisen, die sich auf Nahrungsmittel mit niedrigen GI-Werten konzentrieren, um Körperfett zu verlieren. Der einzige Zeitpunkt am Tag, an dem Sie von Nahrungsmitteln mit hohen GI-Werten profitieren können, ist direkt nach dem Training, um den lnsulin-Ausstoß anzuregen und Ihre Muskeln, die während der körperlichen Anstrengung erschöpft wurden, mit Glykogen wieder aufzufüllen, statt dieses als Fett abzulegen.

Während der GI im Prinzip eine begreifliche Sache ist, wenn Sie Körperfett verlieren wollen, so gibt es Probleme und Gründe, warum er irreführend sein kann.

Erstens wird der GI der Ernährung an einer festgesetzten Dosis gemessen, bei der die Menge eines jeden Nahrungsmittels gleich sein muss. Während ein bestimmtes Nahrungsmittel wie gekochte Karotten einen hohen GI hat, müssten Sie eine unrealistische Menge Karotten essen, um genug Kohlenhydrate anzusammeln, damit eine bedeutende Blutzuckerreaktion stattfindet.

Das ist ein Grund, warum wir denken, der GI sei unwesentlich wichtig, falls die Kohlenhydratmenge relativ niedrig ist. Es erscheint einfach unlogisch, dass etwas so gesundes wie Karotten oder Bananen, die dem Körper viele wichtige Nährstoffe zuführen, Ihr Streben nach Gewichtsverlust schaden können, ausgenommen natürlich, Sie übertreiben mit der Menge.

Ein weiterer Grund, warum wir meinen, sich nicht zu sehr auf den GI individueller Nahrungsmittel zu verlassen, ist die Art wie Sie Ihre Nahrungsmittel innerhalb einer Mahlzeit kombinieren und damit Ihren Blutzuckerspiegel beeinflussen. Zum Beispiel, wenn Sie eine Banane mit hohem GI in eine Mahlzeit mit Proteinportionen und gesunden Fetten oder zusätzlichen Ballaststoffen kombinieren, tritt die Blutzuckerreaktion nicht so schnell auf wie von der Banane allein. Im Wesentlichen ist unser Rat, sich nicht zu sehr Sorgen über den GI der Nahrungsmittel zu machen, sondern sich mehr auf das Kombinieren von gesunden Kohlenhydratquellen mit fettarmen Proteinquellen und gesunden Fetten zu konzentrieren.

Beispielsweise können Sie eine großartige Mahlzeit aus der vorhin erwähnten Banane zubereiten, indem Sie sie in Scheiben schneiden und mit Quark und einigen Mandeln oder Haselnüssen servieren.

Sie können auch allgemein annehmen, dass je mehr Ballaststoffe ein Produkt enthält, desto langsamer die Blutzuckerreaktion darauf ablaufen wird.

Sie sollten allgemein nach Produkten suchen, die mindestens 1,5 bis 2 Gramm oder mehr pro 10 Gramm des Gesamtkohlenhydratinhaltes enthalten. Also, wenn eine Kohlenhydratquelle 30 Gramm der Gesamtkohlenhydrate enthält, so wäre es am besten, wenn die Kohlenhydratquelle mindestens 5 Gramm oder mehr Ballaststoffe enthält. Volles nicht veredeltes Getreide, Obst, Gemüse, Süßkartoffeln und Bohnen sind die besten Kohlenhydratquellen für eine gesunde Ernährung.

Wenn Ihnen wirklich viel daran liegt, so schnell wie möglich superschlank zu werden, ist eine fortgeschrittene Strategie, die meisten Kohlenhydrate aus Gemüse und Obst zu bekommen und die auf Getreide basierenden Kohlenhydrate so viel wie möglich einzuschränken. Tatsache ist, dass auch wenn Vollkorn besser ist als verfeinertes Getreide, die auf Getreide basierenden Kohlenhydrate pro Einheit im Vergleich zu Obst und Gemüse kalorienreicher sind.

Warum Sie Trenddiäten nicht befolgen sollten

Es gibt Hunderte von Trenddiäten auf dem heutigen Markt und jede gibt vor, die "beste" für den Gewichtsverlust zu sein. Das Problem der meisten Trenddiäten ist, dass sie einfach den Verzehr eines Makronahrungsmittels einschränken (Proteine, Kohlenhydrate oder Fett) und darum das bekämpfen, was Ihr Körper zum effizienten Funktionieren braucht.

Zum Beispiel schränken die beliebtesten kohlenhydratarmen Diäten der letzten Jahre Ihren Verzehr von wichtigen Kohlenhydratquellen strengstens ein. Während die Menschen durch diese Diäten einen anfänglichen Gewichtsverlust erfahren, rate ich davon ab, weil sie meistens den Verlust von Muskelmasse verursachen, was gleichzeitig den Grundumsatz herabsetzt, dies wiederum führt auf lange Sicht zu erneuter Ablagerung von Fett.

Beachten Sie: Worüber ich mich hier negativ ausspreche sind die extrem kohlenhydratarmen Diäten. Das bedeutet nicht, dass ich für kohlenhydratreiche Ernährung einstehe. Und wieder suchen wir hier Ausgewogenheit und Balance in allen 3 Makronahrungsmitteln, nichts Hohes oder Niedriges. Das Erste, was man mit einer kohlenhydratarmen Diät erreicht, ist ein anfänglicher Gewichtsverlust wegen des Wasserverlustes durch Erschöpfen der Muskelglykogen-Speicher.

Muskelglykogen-Speicher sind im Prinzip in allen Skelettmuskeln gespeicherte Kohlenhydrate. Eine bedeutende Wassermenge wird ebenfalls in den Muskelzellen zusammen mit dem Glykogen gespeichert. Wenn Sie Ihre Muskelglykogen-Speicher aufbrauchen, verlieren Sie auch ein bisschen Ihres Wassers. Dies ist nicht unbedingt gut, weil darunter Ihre Trainingsleistung leidet und Ihre Muskeln sich schlapp anfühlen. Es ist bei kohlenhydratarmer Diät durchaus üblich, dass Ihnen Ihre Muskeln wie geschrumpft vorkommen.

Eine andere Möglichkeit wie eine kohlenhydratarme Diät Gewichtsverlust bei Menschen verursachen kann, ist durch das Aufrechterhalten eines niedrigen Blutzucker- und Insulinspiegels, weil ein hoher Insulinspiegel das Anreichern von Fett fördert und es schwieriger wird, es zu verbrennen.

Es gibt jedoch Wege, wie Sie Ihre Kohlenhydrate in Maßen verzehren können und dennoch einen vernünftigen Blutzucker- und Insulinspiegel aufrechterhalten können, um Fettverbrennung zu ermöglichen.

Marcels Rat ist, fallen Sie nicht der kohlenhydratarmen Diät zum Opfer. Sie können gesunde nicht veredelte Zutaten genießen und sie bei jeder Mahlzeit mit kalorienarmen Proteinen und gesunden Fetten kombinieren. Bedenken Sie, er empfiehlt keine kohlenhydratarme Diät, befürwortet aber auch keine kohlenhydratreiche Diät.

Sie werden nie schlank werden, wenn Sie sich mit Kohlenhydraten überfüttern. Eine maßvolle Menge von gesunden Kohlenhydraten in Ihrer Diät wird Ihnen helfen, Energie beim Training zu haben und sich davon besser zu erholen, wobei Sie eine schlanke Muskelmasse beibehalten und Ihre Stoffwechselverbrennung anregen.

Eine weitere Trenddiät ist die fettarme Diät. Auch hier werden Sie wieder im Wesentlichen in einem wichtigen Makronahrungsmittel, das Ihr Körper zum angemessenen Funktionieren braucht, eingeschränkt. Menschen kämpfen generell gegen ihr Gewicht. Sie neigen dazu, die Fettkalorien, die sie essen, mit extra Kohlenhydraten zu ersetzen (im Besonderen mit veredelten Kohlenhydraten).

Eine größere Menge von veredelten Kohlenhydraten in der Ernährung wird einen höheren Insulinspiegel zur Folge haben. Das dazu führt, Gelüste nach mehr Kohlenhydraten zu verspüren, sobald Ihr Blutzucker zusammenstürzt. Ein Teufelskreis! Dies macht den Gewichtsverlust mit einer fettarmen Ernährung sehr schwierig.

Fettarme Diäten beeinträchtigen ebenfalls die hormonellen Prozesse des Körpers und können Ihren Kampf in punkto Gewichtsverlust und Muskelaufbau zum Stillstand bringen. Eine ausreichende Menge gesunden Fettes wird auch helfen, Ihren Hunger zu befriedigen. Sie werden maßvolle Mengen gesunden Fettes wollen, aber passen Sie auf die Gesamtzahl der Kalorien auf, weil hochfette Nahrungsmittel kalorienreich sind.

Studien haben ergeben: Wenn Sie alle Stoffwechsel-Prozesse aufrechterhalten wollen, in denen Ihr Körper sich auf Diät-Fett stürzt, dann sollte sich Ihr Fettverzehr zwischen 20 und 40 Prozent der gesamten Kalorieneinnahme bewegen. Nehmen Sie weniger als 20 Prozent Fett zu sich, kann sich dies nachhaltig auf Ihre Gewichtsverlustbemühungen, Ihre hormonellen Prozesse, Ihre Trainingsleistung und viele andere Körperfunktionen auswirken.

Marcel hat gemerkt, dass die Mehrheit der Konsumenten über das Thema Ernährung und Fett verunsichert sind. Viele unterschätzen die Wichtigkeit des gesunden Fettes in ihrer Ernährung. Oder sie verstehen nicht, welche Fette gut und welche schlecht sind. Im nächsten Abschnitt werde ich die unterschiedlichen Fette erklären und die Verwirrung auflösen.

Beachten Sie bitte den nachfolgenden Abschnitt, in dem wir Ihnen erklären, dass dies der am meisten missverstandene Bereich der Ernährung ist. Tatsächlich ist vieles von dem, was Sie in den Medien von Ernährungsspezialisten bezüglich Fett und abnehmen hören, falsch. Leider!

Die richtigen Fette zu essen kann Sie tatsächlich schlanker machen

Lassen Sie mich ein für alle Mal sagen: FETT ZU ESSEN MACHT SIE NICHT FETT. Das heißt, solange Sie die richtigen Fettarten zu sich nehmen, ohne bei der Menge zu übertreiben. Ja, Fett (bei 9 Kalorien/Gramm) ist kalorienreicher als Proteine oder Kohlenhydrate (bei 4 Kalorien/Gramm). Doch, indem Sie angemessene Mengen gesunden Fettes essen, wird Ihnen das helfen, Körperfett zu verlieren und einen gesunden schlanken Körper zu bekommen. Die Verwirrung über Fett in der Ernährung ist in der modernen Gesellschaft leicht verständlich.

Nicht nur, dass Sie unterschiedliche Informationen aus der Nahrungsmittelwerbung erhalten. Noch schlimmer! Sie bekommen auch unterschiedliche Informationen aus der medizinischen Forschung und aus der Gesundheitsbranche darüber, welche Arten von Fett und welche Fettmengen Sie in Ihrer Ernährung berücksichtigen sollten.

Manche der sogenannten "Experten" halten immer noch an der Einstellung fest, fettarme/kohlenhydratreiche Ernährung sei der beste Weg, um Gewicht zu verlieren und Herzkrankheiten zu vermeiden. Am anderen Ende des Spektrums wiederum, argumentieren "Experten", eine fettreiche, proteinreiche, kohlenhydratarme Ernährung sei das magische Geheimnis, um Gewicht zu verlieren und Herzkrankheiten vorzubeugen.

Wie bei den meisten Argumenten der Experten liegt die Antwort irgendwo in der Mitte. Wenn Sie spezifische Bevölkerungsstudien üblicher Diäten verschiedener Populationen rund um die Welt betrachten, wird es klarer. Es gibt kein magisches Verhältnis von Makronahrungsmitteln, das Herzkrankheiten und Fettleibigkeit vermeidet. Tatsächlich gibt es neben den Makronahrungsmitteln einen völlig anderen Faktor, der wirklich kontrolliert, wie unser Körper auf Nahrung reagiert.

Der wirkliche Aspekt, der sie gesund oder ungesund macht liegt in der Behandlung der Nahrungsmittel. Sie ist der Schlüsselfaktor zum Erlangen eines schlanken und gesunden Körpers.

Zum Beispiel ist bekannt, dass Herzkrankheiten, Diabetes Typ II und Fettleibigkeit beim früheren Eskimovolk, trotz einer extrem fettreichen Ernährung, völlig unbekannt waren. Die Ernährung bestand größtenteils aus Walfett, Robbenfett, Kaltwasserfischen und Organen. Beachten Sie: Obwohl Eskimos eine sehr fettreiche Ernährung aus fast allen Tierprodukten hatten, war ihre Ernährung natürlich und enthielt keine behandelten Nahrungsmittel, welche die Mehrheit der typischen heutigen Ernährung ausmachen.

Ein weiteres Beispiel sehr gesunder Völker sind pazifische Inselvölker und einige Völker Südostasiens, bei denen Kokosnussfett 60%-70% ihres Gesamtkalorienverzehrs ausmachte. Diese Völker, deren Ernährungsbasis auf Kokosnussfett (das zu über 90 Prozent gesättigtes Fett ist) beruhte, waren zu historischen Zeiten sehr schlank. Herzkrankheiten, Diabetes Typ II und Fettleibigkeit waren praktisch bis zur Infiltration moderner westlicher Einflüsse nicht existent.

Wie die Eskimos aßen die pazifischen Inselvölker so gut wie keine behandelten Nahrungsmittel, welche typisch für eine moderne westliche Ernährung sind.

Ein weiteres Beispiel für eingeborene Völker, die sich durch enorme Gesundheit trotz einer sehr fettreichen Ernährung auszeichneten, sind gewisse afrikanische Stämme, wie die Massai und die Samburu. Diese Stämme waren dafür bekannt, dass ihre Ernährung aus roher Milch, rohem Rindfleisch und Blut bestand. Obwohl sie die 4 bis 5-fache Menge an Fett und gesättigtem Fett einnahmen, als die von Krankheiten geplagten Amerikaner, blieben diese Stämme frei von den degenerativen Einflüssen moderner Krankheiten und zeichneten sich durch sehr schlanke Körper aus!

Traditionelle mediterrane Ernährung ist ebenfalls für einen hohen Fettanteil bekannt (manchmal bis zu 70% der Kalorien) und doch erfreuten sich diese Völker sehr guter Gesundheit. Es gibt noch viel mehr Beispiele für traditionelle Ernährung von bestimmten Völkern und ihre damit verbundene überdurchschnittliche Gesundheit.

Obwohl sich diese Ernährung in ihrer Zusammenstellung der Kohlenhydrate, des Fettes und der Proteine sehr voneinander unterscheidet, hat alle traditionelle Ernährung zahlreiche gesundheitliche Vorteile gemeinsam: Die Nahrungsmittel sind in ihrem natürlichen und unbehandelten Zustand - so wie sie zum Essen gedacht waren.

Die historische Zunahme der Verwendung von hochveredelten Nahrungsmitteln wie dem veredelten Mehl, dem veredelten Zucker und dem veredelten mit Stickstoff angereicherten Gemüse-Öl geht mit dem Anstieg von degenerativen Krankheiten wie Herzkrankheiten und Fettleibigkeit einher. Die Nahrungsveredelung ist eines der Beispiele dafür, dass Technologie wirklich auch etwas Schlechtes sein kann!

Wie bereits erwähnt, brauchen die meisten Menschen angemessene Mengen von gesunden ballaststoffreichen Kohlenhydraten, Proteinen und gesunden Fetten, um die optimale Gesundheit aufrechtzuerhalten und Ihren Körper in eine Fett verbrennende Maschine zu verwandeln.

Die Einschränkung oder Eliminierung eines oder zweier dieser wichtigen Makronährstoffe wird fast immer Ihr Bestreben schlank zu werden, zunichtemachen. Jetzt, da wir festgelegt haben, dass der Verzehr von angemessenen Mengen (generell 20-40% der Gesamtkalorien) gesunder Fette Ihnen tatsächlich helfen wird, Körperfett zu verlieren, untersuchen wir doch einmal, welche Fette gut und welche schlecht sind. Als Erstes gilt es zu verstehen, dass alle in der Natur vorkommenden Fette aus entweder mehrfach ungesättigtem, einfach ungesättigtem und gesättigtem Fett bestehen. Wie viel von jedem Typ vorhanden ist, hängt davon ab, in welchem Teil der Welt die Pflanzen oder Tiere leben (d.h. welches Klima, welche Bodenart, usw.).

 

Um zu verstehen, welche Fette gesund und welche ungesund sind, stellen Sie sich die folgenden einfachen und doch wichtigen Fragen:

  • Nahrung auf pflanzlicher Basis: Ist es ein minimal behandeltes Naturprodukt oder ein stark behandeltes chemisch verändertes Produkt?
  • Nahrung auf tierischer Basis (Fleisch oder Milchprodukte): Stammt es von einer Massenproduktionsfarm, gezüchteten oder freilaufenden Tieren, mit Gras gefütterten Tieren und/oder Wild?

Wenn man sich diese Fragen einmal gestellt hat, beantwortet sich von alleine, ob gesundes oder ungesundes Fett auf unserem Esstisch gelandet ist.

Die Wahrheit über tierische Fette

Die meisten modernen medizinischen Empfehlungen beharren darauf, dass gesättigte Fette von tierischen Fetten ungesund sind. Dies trifft sehr wahrscheinlich auf Tiere aus Massentierhaltungen zu, die Hormone und Antibiotika verabreicht bekommen, sowie mit Getreide und Soja gemästet werden, die nicht zur natürlichen Nahrung der Tiere gehören. Wenn die Tiere jedoch aus einer Freilandhaltung stammen oder auf natürliche Art grasen können, nehmen sie Futter auf, wie es von der Natur vorgesehen war. Deren Fleisch ist somit fettarmer und alle im Fleisch enthaltenen Fette werden sich gesünder auf ihre Ernährung auswirken.

Fakt ist: Dieses Konzept trifft ebenso auf Fisch zu. Fisch aus Fischfarmen ist wesentlich geringwertiger als wilder Fisch. Hier füttert man Soja-, Mais- und Getreidepellets zu. Das bewirkt ein unausgeglichenes Omega-3 zu Omega-6-Verhältnis, wobei die Omega-6-Fettsäuren viel zu hoch sind. Beim wilden Fisch hingegen hält sich dieses Verhältnis die Waage, was ebenfalls gesünder für unsere Ernährung ist.

Dies lässt sich im Speziellen anhand von grasgefütterten Rindern aufzeigen. Es ist bekannt, dass diese Tiere höhere Mengen gesunder Fette wie konjugierte Linolsäuren (QA) und Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu solchen Tieren aufweisen, die mit Korn gemästet wurden. Die positiven Auswirkungen finden sich ebenso in der Milchqualität wieder.

Neulich habe ich eine tolle Website für Deutschland entdeckt. Mein Bruder Hans, Freunde und viele Trainingskollegen bestellen dort auch ihr Fleisch, weil es aus grasgefütterter Aufzucht stammt. Die Dienstleistung ist unglaublich. Nach nur ein paar Tagen wird das Fleisch in einer abgedichteten Kühlbox direkt an die Haustür geliefert. Und die Qualität des Fleisches - einfach tadellos. Die Filet Mignons, Rindergehacktes, sowie der Käse sind sehr zu empfehlen. Es werden des Weiteren Freilandhühner und Putenwurst angeboten.

Der Qualitätsunterschied ist unverkennbar, verglichen mit dem, was man sonst im Lebensmittelladen bekommt. Hier ist die Website: www.mycow.de

Ich glaube, Bestellungen können auf dieser Website nur für Deutschland, Schweiz und Österreich aufgegeben werden. Falls Sie sich in einem anderen Land wohnen, finden Sie mit etwas Nachforschen sicher Ähnliches in ihrer Nähe. Geben Sie im Internet in Ihrer Lieblingssuchmaschine einfach den Suchbegriff „gutes Rindfleisch online bestellen“ ein. Sie werden garantiert auch fündig.

Sie können ebenso davon ausgehen, dass außer dem Fleisch aus grasgefütterter Aufzucht auch Wild fast immer gesunde fette enthält.

Sie finden hier zudem ein besseres Ernährungsprofil im Vergleich zu Tieren aus Massentierhaltung. Sollten Sie keine Möglichkeit haben dieses Fleisch oder Wild von der oben genannten Website beziehen zu können, sind die nächstbesten Alternativen gesundes Fleisch aus Bio - und/oder Freilandhaltung.

Möglicherweise wird es Schwierigkeiten bereiten, Biofleisch und Molkereiprodukte aus Freilandhaltung zu finden, es sei denn, Sie kaufen in einem Vollwertkost- oder Bioladen ein. Immer mehr Lebensmittelläden haben jedoch diese Produkte im Angebot, da die Nachfrage zunehmend steigt. Der Verbraucher ist es einfach leid, ständig von neuen Lebensmittelskandalen aus der Nahrungsmittelindustrie zu hören und sucht daher nach Alternativen. Selbst ein Eigenanbau im eigenen Garten kommt wieder in Mode, was gesundes Gemüse und Obst angeht.

Fakt ist: Sich heute gesund zu ernähren, ist nicht einfach, bedeutet eine gewaltige Umstellung und ist im ersten Moment auch eine Mehrausgabe. Kaufen Sie nur das gesündeste Fleisch, das Sie finden können, hören Sie sich nach Wild um. In den meisten Gegenden gibt es noch Jäger und Jagdvereine.

Ansonsten bleibt immer noch die Möglichkeit etwas aus Freilandhaltung und/oder Biofleisch zu finden. Zudem ist im Gegensatz zur allgemeinen Meinung, Milchfett ein sehr gesundes natürliches Fett. Jedoch NUR in natürlicher Form, wie es in roher und  nicht pasteurisierter Milch von grasgefütterten Freilandkühen auftritt.

Die Technologie der Nahrungsmittelbearbeitung bringt hier jedoch die Beschaffenheit des Milchfettes durcheinander, indem die Milch pasteurisiert und homogenisiert wird (durch Aufheizen und Aufbrechen in sehr kleine Teilchen). Im Gegensatz zu rohem Milchfett wird hierbei vermutet, dass das negative Auswirkungen für unsere Gesundheit hat.

Um Rohmilch zu bekommen, müssen Sie meist die Molkereien umgehen. Opfern Sie doch mal ein Wochenende und besuchen Sie Bauernhöfe in Ihrer Nähe, die noch Milchwirtschaft betreiben. Bestimmt wird der Bewirtschafter Ihnen wöchentlich ein paar Liter Rohmilch verkaufen. Oder fragen Sie in Ihrem Biolanden oder in einem Delikatessenladen nach, was man Ihnen in dieser Hinsicht anbieten kann. Sollten Sie dennoch kein Glück haben, wäre es das einfachste ihr Milchfett einzuschränken, indem Sie fettarme Milch wählen. Bedenken Sie, dass tierische Fette von Fleisch und vollwertige Molkereiprodukte eine sehr wichtige Quelle fettlöslicher Vitamine sind. Der Verzehr von unbehandeltem Joghurt oder Käse ist hierbei empfehlenswert.

Aber Achtung überschreiten Sie nicht die Kilokalorien, die Sie für den Tagesbedarf eingeplant hatten. Vermeiden Sie allerdings Vollmilch aus einem typischen Lebensmittelgeschäft, weil diese homogenisiertes Milchfett enthält.

Glücklicherweise haben wir ein Reformhaus in unserer Gegend, welches Rohmilch verkauft. Wenn ich eine Bestellung aufgebe, wähle ich rohe Vollmilch. Falls ich keine Möglichkeit habe diese zu beziehen und gezwungenermaßen in einem Laden einer Lebensmittelkette Milch kaufen muss, nehme ich kleinere Mengen Magermilch. Somit kann ich homogenisiertes Milchfett vermeiden.

Tatsache ist, dass die Vollmilch von grasgefütterten Kühen durch ihren hohen Nährwert ein nahezu perfektes Naturprodukt darstellt. Unsere gewohnte pasteurisierte und homogenisierte Milch aus Supermärkten, welche in Massentierhaltung gewonnen wird, ist hingegen genau das Gegenteil.

Die Wahrheit über pflanzliche Fette

Zunächst einmal haben die wenig behandelten tropischen Öle wie Kokosnuss- und Palmen-Öl sowie Kakaobutter zu Unrecht einen schlechten Ruf. Es existieren immer mehr wissenschaftliche Beweise zahlreicher positiver Auswirkungen auf die Gesundheit.

Kokosnussöl beispielsweise enthält zum größten Teil Laurinsäure, welche zu einer gesunden Ernährung beiträgt. Im modernen westlichen Kulturkreis, wo mehrheitlich unbehandelte Öle aus Sojabohnen, Mais und Baumwollsamen verwendet werden, fehlt diese Säure. Diese enthalten hingegen ungesunde mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Des Weiteren findet man im Fett von Kakaobohnen (Kakaobutter) einen Großteil eines anderen gesunden Fettes, das als Stearinsäure bekannt ist. Zusammen mit dem hohen Anteil an Antioxidantien macht sie bittersüße dunkle Schokolade (keine Milchschokolade) zu einem gesunden Genuss. Es ist daher nur offensichtlich, dass unbehandelte Ernährungsfette schlichtweg gesund sind, egal in welcher Form, gesättigt, mehrfachungesättigt oder einfach ungesättigt.

Ungesättigte pflanzliche Öle bestehen aus einer Kombination aus einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fetten (sowie einem minimalen Anteil gesättigter Fette).

Hier müssen Sie zwischen oben Genannten unterscheiden. Einfach ungesättigte Fette sind äußerst robust von ihrer Beschaffenheit, was sie länger haltbar macht (sie reagieren weniger auf Licht und Hitze). Sie finden sie in hoher Konzentration in kaltgepresstem Olivenöl, Avocados, Pekan- und Makadamia-Nüssen sowie in Mandeln.

Mit mehrfach ungesättigten Fetten wiederum sollten Sie vorsichtig verfahren. Forscher schreiben einer Fülle von raffinierten und/oder gehärteten mehrfach ungesättigten Fetten, wie z. B. Sojabohnen-, Mais- und Baumwollsamen-Öl, die Hauptursache für den rasanten Anstieg von Herzerkrankungen und Fettleibigkeit zu, der seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu verzeichnen ist. Im Gegensatz zu einfach ungesättigten Fetten reagieren sie viel empfindlicher auf Hitze und Licht, was dazu führt, dass Toxine gebildet werden (hier muss dazu gesagt werden, dass fast alle heutigen Nahrungsmittel inzwischen behandelt sind).

Tendenziell ist zu beobachten, dass durch unsere heutige Ernährung diese Fette mehrheitlich zur Aufnahme von Omega-6 Fetten führt und somit ein Mangel an Omega-3-Fette entsteht. Beide sind essenzielle Fettsäuren, die vom Körper benötigt werden, zumal dieser sie selber nicht produzieren kann. Der beste Weg sie in reiner unbehandelter Form aufzunehmen ist durch Verzehr von Nüssen und Kernen, Wildlachs und anderen fettigen Fischen oder durch sorgfältige extrahierte Fischöle. Hierbei habe ich herausgefunden, Krillöl eignet sich hervorragend. Testdurchführungen haben ergeben, Krillöl besitzt 47-mal mehr Antioxidantien als herkömmliches Fischöl.

Irritierenderweise stellt die milliardenschwere Speiseölindustrie ihren mehrheitlich gehärteten und mehrfach ungesättigten Ölen ein völlig anderes Zeugnis aus. Gestützt durch Medien, Regierung und Arzneimittelindustrie werden diese als gesund gepriesen.

Ursachen für Herzerkrankungen werden ihrerseits gesättigten Fetten zugeschrieben.

Neutrale Studien haben dies widerlegt. Natürlich gesättigte Fette sind seit Jahrtausenden ein Nahrungsbestandteil und weisen keine schädlichen Wirkungen, wie übermäßigen Anstieg des Cholesterinspiegels, auf. In erster Linie ist Cholesterin eine heilende Substanz, welche sich an den Arterienwänden wie ein Schutzfilm ablagert. Hochtoxische Öle verursachen wiederum eine Entzündung in den Arterien, was dem Körper eine erhöhte Cholesterinproduktion signalisiert. Solche Entzündungen können ebenfalls durch raffinierten Zucker und Stärke, sowie durch Rauchen und Stress verursacht werden.

Unglücklicherweise finden wir Ölsorten, deren Bestandteile raffinierte und gehärtete mehrfach ungesättigte Fette aufweisen in fast allen Lebensmittelläden. Erschwerend kommt hinzu, dass diese ebenso in Fritteusen von Restaurants benutzt werden. Die heute daraus resultierenden Herzerkrankungen waren bis zu deren Aufkommen und Massenverbrauch faktisch unbekannt.

Dies bezieht sich logischerweise auch auf behandelte Kohlenhydrate, die ebenfalls im Zusammenhang mit Fettleibigkeit und Herzerkrankungen stehen. Im Prinzip ist es sehr einfach. Bei ausgewogener gesunder Ernährung werden Sie jegliche Fette in einem natürlichen Gleichgewicht aufnehmen. Dies hilft Ihnen auch schädliche Transfette zu umgehen, welche in einem Gros industriell produzierter Nahrung zu finden sind. Doch darauf möchte ich später näher eingehen.

Wie schon erwähnt, eignen sich gesättigte Feite, wie z.B. Kokosnuss- und Palmen-Öl oder Butter zum Kochen und Frittieren, da beim Erhitzen weniger Toxine und freie Radikale gebildet werden. Sie können natürlich alles umgehen, indem Sie ohne Öl kochen. Speisen können ebenso durch Dämpfen, Backen und Kochen zubereitet werden, was mit einer deutlichen Kalorienreduzierung einhergeht.

Alle im Vorfeld genannten Möglichkeiten stellen eine Vielfalt dar, die es Ihnen erlaubt einen äußerst abwechslungsreichen Ernährungsplan zu erstellen und sich somit viele leckere Kombinationen ergeben, die obendrein noch gesund sind.

Beispielsweise kann man Nüsse und Samenkörner in allen erdenklichen Variationen zu Joghurt, Cerealien, Brei und Salaten hinzufügen.

Hier kann ich wieder eine Empfehlung aussprechen. Ein ausgezeichnetes Öl ist „Udos Choice Perfected Oil Blend", das ich für Salatsoßen und Proteingetränke verwende. Wir beziehen es hier in Brasilien von einem Delikatessengeschäft. Ob es in Deutschland einen Vertrieb gibt, habe ich nicht feststellen können. Das Öl ist aus sorgfältig entnommenen Ölen von Leinsamen-, Sonnenblumen- und Sesamkernen, Kokosnüssen, Reis und Haferkleie zusammengesetzt. Es weist ein ausgezeichnetes Gleichgewicht von Omega-3, Omega-6 und Omega-9-Fettsäuren sowie Mittel-Ketten-Triglyceriden (MCT) auf. Diese Mittel-Ketten-Fettsäuren unterscheiden sich von den gemeinen Lang-Ketten-Fettsäuren (LCT), die in anderen pflanzlichen Ölen vorhanden sind. Die meisten pflanzlichen Öle bestehen aus Lang-Ketten-Fettsäuren oder Triglyceriden. LCTs werden normalerweise in Ihrem Körper als Fett gespeichert, während MCTs als Energie verbrannt werden.

Probieren Sie es doch einmal selber aus! Hausgemachte Salatsoße aus 2/3 Balsamico Essig, je 1/6 kalt gepresstem Olivenöl und Udo' s Choice Öl. Darüber hinaus gibt es neben Erdnussbutter auch andere aus Nüssen gewonnene Butterfette. Diese kann man, wie die Öle aus Mandeln, Cashew- und Makadamia-Nüssen sowie Sonnenblumenkernen gewinnen. Wem dies nicht ausreicht für den gibt es sogar natives Kokosnussöl.

Gesundes ausgewogenes Essen

Sehen Sie sich einmal alle Produkte der Nahrungsmittelhersteller und Fast-Food-Ketten an, die uns heutzutage angeboten werden und fragen Sie sich dabei, ob es die Natur so vorgesehen hat, dass wir uns auf diese Art ernähren. Unser Angebot an Nahrungsmitteln hat sich derart geändert, dass wir diese gar nicht mehr in ihrer natürlichen Beschaffenheit aufnehmen.

Dies jedoch wirkt sich verheerend auf unseren Körper aus. Dieses Thema allein könnte ein ganzes Buch füllen. Daher werde ich bei den Empfehlungen bleiben, welche Sie an eine ausgewogene Kost heranführen und die einen schlanken gesunden Körper unterstützen.

Eine gesunde Ernährung beginnt schon bei den Entscheidungen, die Sie beim Einkauf treffen. Erstens ist es eine gute Idee gesättigt einzukaufen, um Impulskäufe zu vermeiden. Zweitens planen Sie Ihre ausgewogenen Mahlzeiten eine ganze Woche im Voraus.

Somit wissen Sie genau, was Sie einkaufen müssen. Auf diese Art vermeiden Sie jeglichen Junk-Food und überflüssige Snacks. Und wenn Sie weder noch zur Auswahl haben, können Sie auch nicht schwach werden. Sie werden sich stattdessen von den Nahrungsmitteln ernähren, die Sie nun im Haus haben - und das gesund. Ganz einfach!

Wenn Sie ernsthaft anfangen sich gesund zu ernähren, werden Sie von alleine auf den Geschmack kommen und allen Junk-Food oder behandelte Lebensmittel tunlichst meiden.

Ein kleiner Tipp für den Einkauf: Die Anordnung in Supermärkten oder dergleichen ist klar strukturiert. Daher werden Sie stets unbehandelte Lebensmittel wie Gemüse und Co. am Rande finden. Im inneren Bereich durchlaufen Sie automatisch die Regalreihen mit Produkten, welche Ihnen schaden, ausgenommen Olivenöl, ballaststoffreiche Kost, Bohnen, Tee, etc.

Dies soll Sie keineswegs animieren auf irgendetwas zu verzichten oder gar einschränkende Diäten durchzuführen. Alle drei Makronährstoffe (wobei man allerdings sechs Kategorien, nämlich Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Vitamine, Mineralien und Wasser unterscheidet) dienen wichtigen Funktionen in unserem Körper.

Wenn diese in angemessenen Mengen und Zeitabständen aufgenommen werden, unterstützen sie einen schlanken gesunden Körper. Meiner Meinung nach gibt es keine magische Ernährungszusammensetzung, die die Fettabnahme unterstützt.

Einige Wissenschaftler und Experten empfehlen eine 40/40/20 Ernährung, was 40 % Kohlenhydrate, 40 % Eiweiß und 20 % Fett bedeutet. Andere wiederum empfehlen eine Zusammensetzung von 40/30/30 wie Barry Sears' Zone Diät. Die traditionelle medizinische Methode empfiehlt einen höheren Kohlenhydratanteil, resultierend in 60/15/25. Dem nicht genug kann man es zugunsten des Fettes noch zu 10/30/60 drehen.

In der Realität kann jede dieser aufgeführten Beispiele funktionieren, vorausgesetzt Sie bewegen sich in einem für Sie korrekten Kalorienbereich und liefern alle notwendigen Nährstoffe für den Hormonhaushalt und alle anderen körperlichen Funktionen.

Die Vorgaben der Prozentanteile sind als Richtlinie zu verstehen. Sie können eine völlig korrekte Einhaltung getrost ignorieren. Lediglich den Bedarf an Eiweiß gilt es zu beachten. Neueste Studien empfehlen einen täglichen Konsum von ca. 1 Gramm Eiweiß pro Pfund Körpergewicht (etwa 2,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht).

Für „hart trainierende" Männer ist dies eine gute Anfangsmenge. Falls Sie beispielsweise ca. 86 Kilogramm wiegen, können Sie das benötigte Eiweiß von rund 190 Gramm gleichmäßig auf 5-6 Mahlzeiten pro Tag verteilen. Eine Frau im Vergleich benötigt bei einem Körpergewicht von rund 60 Kilogramm täglich nur zwischen 100 und 130 Gramm Eiweiß. Man sollte versuchen bei möglichst jeder Mahlzeit Eiweiß zu sich zu nehmen, um ein Sättigungsgefühl zu erzeugen und um einen stetigen Nachschub von Aminosäuren zu gewährleisten.

Bemerkung: Die Angabe von 2,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht ist als Durchschnittswert zu betrachten. Er ist sicher nicht anwendbar bei Menschen mit einem hohen Körpergewicht und stellt lediglich eine Orientierungshilfe dar.

Berechnen wir doch einmal den Kalorienbedarf am Beispiel des vorher genannten Mannes. Mit seinen ca. 86 Kilogramm Körpergewicht benötigt er etwa 3.000 Kalorien pro Tag, wenn er es halten wollte. Daher müsste er ca. 2.500 kcal Tag zu sich nehmen, um ein halbes Kilo pro Woche abzunehmen, was wiederum einem Defizit von 500 Kalorien pro Tag entspricht.

Anders ausgedrückt entsprechen diese 190 Gramm Eiweiß ca. 30 Prozent seines täglich zu deckenden Bedarfs (Berechnung wie folgt: 190 g x 4 kcal / g = 760 Kalorien, was eingesetzt in 760 / 2500 = 30,4 % bedeutet). Die restlichen Kalorien sollten Sie in Form nicht veredelter Kohlenhydrate und gesunder Fette aufnehmen, wobei stets auf das exakte Verhältnis zu achten ist.

Die meisten Menschen tendieren zu einem höheren Konsum von Kohlenhydraten. Auch hierbei sollten Sie auf die richtige Sorte achten, da jeder individuell das gesunde Verhältnis finden muss.

Orientieren Sie sich einfach am oben berechneten Beispiel, um Ihren Spielraum zu erfahren. Die nachstehend aufgeführten Nahrungsmittel sind all jene, die Sie mittlerweile schon kennengelernt haben. Sie unterstützen alle einen schlanken Körper und fördern ihre Gesundheit. Dies betrifft alle Sorten von Obst und Gemüse, Fleischsorten aus Freiland und/oder Biohaltung bzw. jene mit Gras gefütterten Tiere, wilden Fisch, unbehandelte Milchprodukte, jegliche unbehandelte Hülsenfrüchte, ballaststoffreiche Vollkornbrote und Cerealien, alle Nüsse und deren Fette sowie  nicht gehärtete minimal bearbeitete Öle wie z.B. natives Olivenöl extra.

Vermeiden Sie jedoch Fruchtsäfte. Diese beinhalten im Gegensatz

zu ganzen Früchten kaum Ballaststoffe und erzeugen auch kein Sättigungsgefühl. Somit beliefern Sie ihren Körper mit allen notwendigen und vor allem hochwertigen Nährstoffen, die Sie benötigen, um ihren Heißhunger, falls vorhanden, zu bekämpfen.

Sie sollten aber in Erwägung ziehen, dass bei übermäßigem Konsum auch bei gesunden Nahrungsmitteln keine Gewichtsabnahme zu erzielen ist.

Daher gewöhnen Sie sich am besten beim Einkauf an, auf Etiketten und deren Angaben zu achten. So lernen Sie gleichzeitig wie viel Nährstoffe ihre Nahrungsmittel enthalten. Nach den basischen Lebensmitteln habe ich eine Tabelle hinzugefügt mit den Angaben typischer gesunder Nahrungsmittel und deren Werten.

Dabei habe ich einige Markenprodukte berücksichtigt, um Ihnen einen leichteren Zugang zu verschaffen, aber nicht, weil ich in irgendeiner Verbindung zu diesen Unternehmen stehe.

Mir ist außerdem bewusst, dass einige Nahrungsmittel oder Marken in ihrem Land nicht erhältlich sind. Sie werden aber ähnliche Produkte haben, die entsprechend passen.

Basische Ernährungsweise

Eine gesunde Ernährung sollte zu 80% aus Basen bildenden Lebensmitteln bestehen. Die Übersicht der Basen bildenden und Säure bildenden Lebensmittel wird Sie bei der optimalen Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten unterstützen.

 

Tabelle Basen bildendes Obst

Äpfel                                                                    Mandarinen

Ananas                                                                Mangos

Aprikosen                                                          Mirabellen

Avocado                                                             Nektarinen

Bananen                                                             Oliven (grün, schwarz)

Birnen                                                                 Orangen

Clementinen                                                    Pampelmusen

frische Datteln                                                 Papaya

Erdbeeren                                                         Pfirsiche

Feigen                                                                 Pflaumen

Grapefruits                                                       Preiselbeeren

Heidelbeeren                                                  Quitten

Himbeeren                                                       Reineclauden

Honigmelonen                                                Stachelbeeren

Johannisbeeren (rot, weiß, schwarz)    Sternfrüchte

Kirschen (sauer, süß)                                    Wassermelonen

Kiwis                                                                    Weintrauben

Limetten                                                            Zitronen

Weintrauben (weiß, rot)                             Zwetschgen

 

Tabelle Basen bildendes Gemüse und Pilze

Algen  (Nori, Hijiki, Chlorella)                     Navetten (weiße Rübchen) Auberginen                                                             Okraschoten

Austernpilz                                                       Paprika

Bleichsellerie (Staudensellerie)                               Pastinaken

Blumenkohl                                                      Petersilienwurzel

Bohnen, grün                                                   Pfifferlinge

Boviste                                                               Radicchio

Brokkoli                                                              Radieschen

Champignons                                                   Rettich (weiß, schwarz)

Chicorée                                                            Romanesco

Chinakohl                                                          Rote Beete

Egerling                                                              Rotkohl

Erbsen, frisch                                                   Schalotten

Fenchel                                                                              Schwarzwurzel

Frühlingszwiebeln                                          Shiitake-Pilze

Grünkohl                                                           Gurken

Karotten                                                            Steinpilze

Kartoffeln                                                          Süßkartoffeln

Kohlrabi                                                              Spitzkohl (Zuckerhut)

Kürbisarten                                                       Trüffelpilze

Lauch (Porree)                                                Weißkohl

Mangold                                                            Wirsing

Morchel                                                             Zucchini

Mu-Err-Pilze                                                     Zwiebeln

 

Tabelle basische Kräuter und basische Salate

Basilikum                                                           Lollo-Bionda-Salat

Bataviasalat                                                      Majoran

Bohnenkraut                                                    Meerrettich

Borretsch                                                           Melde (spanischer Spinat)

Brennnessel                                                     Melisse

Brunnenkresse                                               Muskatnuss

Chinakohl                                                          Nelken

Chicorée                                                            Oregano

Chilischoten                                                      Petersilie

Dill                                                                        Pfeffer (w, r, schw, grn)

Eichblattsalat                                                    Pfefferminze

Eisbergsalat                                                      Piment (Nelkenpfeffer)

Endivien                                                             Portulak (Postelein)

Feldsalat                                                            Radicchio

Fenchelsamen                                                 Romana-Salat

Friseesalat                                                         Rosmarin

Gartenkresse                                                   Rucola (Rauke)

Ingwer                                                                Safran

Kapern                                                                Salbei

Kardamom                                                        Sauerampfer

Kerbel                                                                 Schnittlauch

Koriander                                                          Schwarzkümmel

Kopfsalat                                                           Sellerieblätter

Kreuzkümmel                                                  Spinat, jung

Kümmel                                                             Thymian

Kurkuma (Gelbwurz)                                    Vanille

Lattich                                                                 Ysop

Liebstöckel                                                        Zimt

Löwenzahn                                                       Zitronenmelisse

Lollo-Rosso-Salat                                            Zucchiniblüten

 

Tabelle basische Sprossen und basische Keime

Adzukibohnen-Sprossen                            Koriandersamen

Alfalfa   (auch bekannt als Luzerne)        Kresse

Amarant                                                             Leinsamen

Braunhirse                                                        Linsen

Bockshornklee                                                Mungobohnen

Broccoli-Sprossen                                          Rettich-Sprossen

Rucola                                                                 Senfsamen

Hirse                                                                    Sonnenblumenkerne

Gerste                                                                Weizenkeime

 

Tabelle basische Nüsse und basische Samen

Kürbiskerne                                                      Mohnsamen

Kürbiskern-Mus                                                             Sesam

Mandeln                                                            Sesam-Mus (Tahini)

Mandel-Mus                                                    Sesamsalz (Gomasio)

 

Tabelle saurer Lebensmittel

 

Bei JEDEM Verzehr immer mit einem Basen-Spender kombinieren!

-          Fleisch, Fleischbrühe, Wurstwaren, Schinken, Eier

-          Fische und Schalentiere

-          Milch und Milchprodukte (auch fettarme), wie

Quark, Joghurt, Kefir und alle Käsesorten,

-          Fleisch von Schaf und Ziege.

-          Senf, Essig, Ketchup, Sauerkonserven

-          Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen, Erdnüsse)

-          Spargel, Rosenkohl, Artischocken

-          Alle Nüsse außer Mandeln

-          Alle Arten von Getreide und Getreideprodukten, wie Pizza, Nudeln, Reis, Brötchen, Brot und anderes Gebäck sowie Vollkornprodukte, Dinkel, Soja, Amarant und Quinoa

-          Zucker, Süßigkeiten, Eis, auch Wasser-, Soja- und Joghurt-Eis, Honig

-          Gehärtete, raffinierte Fette und Öle, auch Margarine, billige Salatöle

-          Kohlensäurehaltige Getränke wie Mineralwasser, Limonade, Cola

-          Kaffee, Getreide-, Instant- und koffeinfreier Kaffee

-          Schwarzer Tee, Früchtetee, Eistee

-          Alkohol

-          Tofu

-          Bulgur

Tabelle mit gesunden Lebensmitteln und ihren entsprechenden Werten.

Proteine/Quellen

Portion

Prot.

Kohlh.

Fett

Kalorien

Ballast.

g

g

g

g

kcal

g

Fisch-Dorsch,

Seelachs, Flunder, Barsch

120

25

0

1

109

0

Lachs oder Forellen

120

21

0

7

147

0

Beefsteak

120

28

0

6

166

0

Schweinefilet

120

21

0

5

129

0

Hüttenkäse

200

32

6

2

170

0

1 Tasse fettfreier Ricotta-Käse

200

28

12

0

160

0

Hühnerbrust

120

26

0

4

140

0

Dosen-Thunfisch (eine Dose)

200

33

0

2

150

0

3 große Eier

3

20

0

14

200

0

Extra magerer Truthahn

200

28

0

2

125

0

Büffel

120

28

0

8

184

0

Kohlenhydrate/Quellen

1/2 Tasse Haferbrei (getrocknet)

100

5

27

3

143

6

1/3 Tasse Haferkleie (getrocknet)

70

8

23

4

142

6

1/2 Tasse Reiskleie (getrocknet)

100

10

34

14

245

19

1/4 Tasse Weizenkeime

50

8

19

3

123

4

1/2 große Süßkartoffeln

100

3

25

1

112

3

1/2 Tasse getrocknete Gerste

100

3

26

1

116

3

1/2 Tasse Haferflocken mit Cerealien

100

4

24

1

87

10

1 Tasse Rosinen mit Cerealien

100

4

39

2

156

10

Kohlenhydrate/Quellen

Portion

Prot.

Kohlh.

Fett

Kalorien

Ballast.

g

g

g

g

kcal

g

1 Tasse Cerealien

100

4

32

2

128

10

2 Scheiben Kartoffelbrot

12

28

2

154

8

1/2 Tasse Blaubeeren

100

2

19

0

72

4

1 Apfel

1

230

0

84

4

1 Apfelsine (Orange}

2

25

0

99

3

10 Erdbeeren

1

18

0

67

3

1 Portion gekochte Bohnen

6

27

2

132

6

Gesunde Fette/Quellen

1 Esslöffel  nicht veredeltes Öl

15

0

0

14

126

0

2 Esslöffel unbehandelter Erdnussbutter

30

8

5

16

190

2

2 Esslöffel unbehandelter Mandelbutter

30

6

5

16

185

2

1/4  Tasse Guacamole

50

2

6

14

144

4

1/4 Tasse Kokosnuss-Milch

50

1

1

11

105

0

1/4 Tasse ungeschälte Sonnenblumenkerne

50

7

4

15

168

3

1/4 Tasse Mandeln

50

6

4

15

165

3

1/4 Tasse Walnüsse

50

4

4

20

203

3


Die Bedeutung unregelmäßiger Überernährung

Um Körperfett abzubauen, müssen Sie zunächst ihre tägliche Kalorienaufnahme senken. Nach einer gewissen Periode des Abnehmens wird Ihr Erfolg langsam nachlassen und Sie werden sich auf einer Gewichtsebene wieder finden, wo es scheinbar nicht mehr vorwärtsgeht.

Schränken Sie ihre Kalorienaufnahme jedoch noch mehr ein, führt dies nebst dem Fettverlust zusätzlich zum Abbau ihrer Muskulatur. Des Weiteren verlangsamt sich der Stoffwechsel, was das Abnehmen noch schwieriger macht. Im Gegenzug verursacht der langsamere Stoffwechsel einen steigenden Appetit.

Forscher meinen, dass da eine Verbindung zum Hormonspiegel von Leptin steht. Leptin wiederum spielt eine wesentliche Rolle, wenn Sie auf die Figur achten wollen. Aus diesem Grund sollten Sie auch Kohlenhydrate nicht ausschließen. Das gelegentliche „Überernähren“ in Form von Kohlenhydraten hilft, den Pegel des Hormons wieder ansteigen zu lassen. Eine kalorienarme Ernährung löst also ein Absinken des Leptin-Spiegels aus und reduziert so den Grundumsatz. Kortisol, ein zum Muskelabbau förderndes Hormon, wird dabei ausgeschüttet, wodurch weiter erschwert wird, Körperfett abzubauen. Zudem wird der Appetit erhöht, was wiederum bei der Nahrungsaufnahme eine Körperfettzunahme verursacht. Dieser Abwehrmechanismus wird vom Körper aktiviert, weil er den Eindruck hat, er würde verhungern. Sie können dem entgegenwirken, indem Sie durch gelegentliche Überernährung (Sündentage), insbesondere durch Kohlenhydrate, einen normalen Leptin-Spiegel erlangen, der einen optimalen Wert des Grundumsatzes nach sich zieht. An einem Tag in der Woche sollten Sie ca. 1.000 Kalorien über den Tagesbedarf aufnehmen.

Hierbei sollten Sie allerdings gesüßte Getränke wie Limonaden oder Getränke mit Fruktose-Glukose-Sirup meiden, um ein gutes Resultat zu erzielen. Sie können trotz dieser Strategie immer noch eine Gewichtsabnahme von 1 Pfund pro Woche erzielen.

Betrachten Sie folgendes Beispiel: Wenn Sie 750 Kalorien pro Tag unter dem Tagessoll bleiben und am Überernährungstag jedoch 1.000 Kalorien darüber liegen, ergibt dies immer noch ein wöchentliches Defizit von 3.500 Kalorien. An einem Tag können Sie den Stoffwechsel so überladen und somit Ihrem Körper vortäuschen, es sei genug vorhanden.

In den verbleibenden sechs Tagen der Woche ernähren Sie sich wieder gesund und können dadurch gezielt und kontinuierlich abnehmen. Zudem ist diese Methode auch mental wichtig, da Sie sich wöchentlich auf diesen Sündentag freuen können.

Bemerkung: Falls Sie von Statur eher klein sind und einen niedrigeren Tagesbedarf haben, sollten Sie ihre Defizite und Überschüsse dem anpassen. Sie benötigen z. B. als Frau mit vergleichbarer Körpergröße 1.600 Kalorien pro Tag und können daher nicht unter 1.000 Kalorien pro Tag (sechsmal die Woche) gehen bzw. 2.600 Kalorien an einem Tag darüber.

Dies wäre von einem Extrem ins andere und zu drastisch für ihren Körper. Eine Anpassung von ca. 1.300 sechsmal wöchentlich und 2.000 Kalorien einmal wöchentlich wären hier eher zutreffend.

Denken Sie einfach daran: Keine genauen Zahlen zur Einhaltung, sondern Gefühl und Überblick sind wichtig.

Mahlzeitenhäufigkeit und thermischer Einfluss von Nahrungsmitteln

Wie bereits erwähnt ist die totale Anzahl der Kalorien, die Sie täglich verbrauchen, die Summe der Kalorien, die Sie benötigen, um ihren Grundumsatz zu unterstützen. Es ist die Anzahl an Kalorien, die Sie zum Sport und sonstigen täglichen Tätigkeiten benötigen und die während der Aufnahme und Verdauung benötigt werden (thermischer Effekt der Nahrungsmittel).

Schätzungsweise ca. zehn Prozent ihrer verbrauchten Kalorien werden durch den thermischen Effekt verbraucht. Eiweiß löst den höchsten thermischen Effekt aus, gefolgt von Kohlenhydraten und letztlich den Fetten.

Deshalb habe ich Ihnen auch empfohlen eine Portion fettarmes Eiweiß mit jeder Mahlzeit zu sich zu nehmen, damit Sie immer einen Vorteil von erhöhtem Kalorienverbrauch während der Verdauung erzielen. Wenn Sie mit jeder Mahlzeit eine Portion Eiweiß zu sich nehmen, wird ihr Glukose-Spiegel (Blutzucker) bezüglich der verzehrten Kohlenhydrate reguliert und liefert somit ein Gefühl der Sättigung.

Bei jedem Verzehr einer Mahlzeit verbrauchen Sie Kalorien, um diese lediglich aufzunehmen und zu verdauen. Wenn Sie deshalb täglich fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten, statt zwei bis drei Mahlzeiten, zu sich nehmen, werden Sie ihren Kalorienverbrauch durch ihre Mahlzeitenhäufigkeit erhöhen. Das Einnehmen von fünf bis sechs Mahlzeiten bedeutet, dass Sie ca. alle 3 Stunden während des Wachseins eine Mahlzeit zu sich nehmen sollten.

Lassen Sie keine Mahlzeit aus! Wenn Sie am Morgen aufwachen, sollten Sie am besten als Erstes eine Mahlzeit zu sich nehmen, damit Sie sofort ihren Stoffwechsel anregen. Sollten Sie wie viele Menschen, den ganzen Vormittag nichts essen, setzen Sie sich einem katabolischen Prozess aus, in dem ihr Körper beginnt, seine Muskeln zu zersetzen, um sich Energie und Aminosäuren zu verschaffen. Dies verursacht bei längeren Perioden einen weiter abfallenden Stoffwechsel und begünstigt eine leichte Gewichtszunahme.

Ein anderer Grund, warum die Mahlzeitenhäufigkeit wichtig ist, ist die Erhaltung ausgeglichener Blutzuckerwerte. Sie unterstützt eine Stabilität des Insulinspiegels, was Fettverbrennung für eine längere Zeit des Tages bedeutet.

Zwei bis drei große Mahlzeiten pro Tag verursachen viel größere Blutzucker- und Insulinschwankungen. Bei plötzlichem Insulinanstieg verursacht dies einen Absturz des Blutzuckerspiegels, der Sie hungrig und müde erscheinen lässt.

Körperfett ist wie wir nun wissen sehr schwierig abzubauen. Mit fünf bis sechs kleineren Mahlzeiten unterstützen Sie einen schlankeren Körper und sorgen nebenbei für beständige Energiemengen ohne dabei Stimmungsschwankungen zu unterliegen. Um eine kleine Mahlzeit genau zu definieren, beziehen wir uns noch mal auf die vorangegangenen Beispiele, egal ob Mann oder Frau. Sie brauchen lediglich den jeweiligen Tagesbedarf durch die Anzahl der Mahlzeiten zu dividieren und erhalten die Kalorienmenge pro Mahlzeit.

Zwei versteckte Übel unseres Nahrungsangebotes

Zwei der schlimmsten Bestandteile in unserem heutigen Nahrungsangebot sind Fruktose-Glukose-Sirup und Transfettsäuren. Beide weisen starke Abweichungen von ihrem natürlichen Zustand auf, da sie aus ökonomischen Gründen oder zur Nahrungsmittelkonservierung verändert wurden. Als Endresultat wirken sie schädlich auf unseren Körper. Durch die gewinnorientierte Ausrichtung der Nahrungsmittelhersteller befassen sich die Firmen nur unzureichend mit der Gesundheit des Konsumenten, wenn sie schädliche Substanzen ihrem Angebot in riesigen Mengen hinzufügen.

Sie können diese Produkte eigentlich sehr einfach vermeiden - kaufen Sie sie einfach nicht! Wählen Sie stattdessen natürliche Nahrungsmittel und ihr Körper wird Ihnen dankbar sein.

Fruktose-Glukose-Sirup

Fruktose-Glukose-Sirup wird in beinahe jedem gesüßten Produkt verwendet. Er wird vorwiegend in Softdrinks, Frühstückssirups, Fruchtsäften und anderen gesüßten Getränken verwendet. Ketchup, gesüßte Cerealien, Kuchen, Kekse, Pasta-Soßen, Barbecue-Soßen, Salatsoßen, um nur einige zu nennen, enthalten ihn ebenfalls.

Erstmals in den 70-er Jahren verwendet, ist er heute der am meisten verwendete Süßstoff aufgrund des relativ geringen Anschaffungspreises. Gesundheitsexperten haben den Gebrauch mit dem Anstieg von Fettleibigkeit in Beziehung gesetzt, da beide eine ähnliche Entwicklung aufweisen. Auch wenn eine Korrelation zwischen den beiden besteht, bin ich mit dieser Aussage nur teilweise einverstanden, da die Bevölkerung in den letzten Jahren ebenso träger geworden ist, wodurch sich eine Verzerrung des Zusammenhanges darstellt.

Das Problem von Fruktose-Glukose-Sirup ist, dass unser Körper ihn nicht sofort wie andere Zuckerarten verwertet und dies zu Fettablagerung führt. Zudem erkennt der Körper dessen Kalorien nicht auf Anhieb, sodass ein Sättigungsgefühl ausbleibt. Wenn Sie einen schlanken muskulösen Körper wollen, sollten Sie sich also von diesem Zusatz fernhalten. Konsumieren Sie einfach Produkte mit natürlichen unbehandelten Süßstoffen, wie z. B. Bio-Honig, Melasse oder Bio-Ahornsirup - aber mäßig!

Falls Sie nach anderen kalorienarmen Alternativen suchen, verwenden Sie KEINE künstlichen Süßstoffe. Diese sind langfristig gesehen nicht nur potenziell gefährliche Chemikalien, sondern tragen zur Fettzunahme und einem erhöhten Insulinspiegel bei.

Die Transfette

Eine weitere höchst bösartige Substanz, die unserer Nahrung hinzugefügt wird, sind die Transfette in Form von teilweise oder vollständig gehärteten Fetten. Manche Transfette kommen in natürlicher Form in einigen Nahrungsmitteln vor (wie das gutartige ClA in grasgefüttertem Rind und in Milch) und sind gut für Sie.

Die Transfette allerdings, die durch künstliche Härtung entstanden sind, sollten Sie vermeiden, wenn Ihnen etwas an Ihrer Gesundheit liegt. Der Vorgang der Härtung verändert grundsätzlich das ungesättigte Öl durch hohe Temperatur, Druck und metallische Katalysatoren, wonach das Öl mehr industriellem Motorenöl ähnelt als dem, welches als Nahrung konsumiert werden kann.

Sogar nicht gehärtete pflanzliche Öle (wie Sojabohnen-, Mais- und Baumwollsamen-Öl), die in Massen hergestellt und hochveredelt werden, sind nicht die gesündeste Wahl. Diese Öle werden unter extrem hohen Temperaturen und Druck mit Hilfe von toxischen Lösungsmitteln und Bleichsäuren extrahiert. Dieser Prozess setzt hochtoxische Öle, voller freier Radikale frei, die dann als billige Speiseöle verkauft oder für behandelte Nahrungsmittel benutzt werden.

Die meisten pflanzlichen Öle, die Sie im Supermarkt sehen, sind auf diese toxische Weise behandelt worden, bis auf die, auf deren Etiketten „unbehandelt", „virgin“ oder „extra virgin“ steht.

Diese schon toxischen verfeinerten Öle werden noch schädlicher gemacht, wenn sie gehärtet werden. Im Härtungsprozess werden ihnen metallische Katalysatoren hinzugefügt. Dann werden sie unter hohem Druck und großer Temperatur behandelt. Anschließend werden sie unter Dampf gereinigt und gebleicht.

Nun, hört sich das alles nach etwas an, was Sie auch in nur kleinsten Mengen in Ihrem Körper haben möchten? Wenn Sie behandelte Nahrung oder gebratene Restaurantnahrung zu sich nehmen, fügen Sie Ihrem Körper genau dies in riesigen Mengen zu!

In den vergangenen Jahren haben Studien ergeben, dass Transfette die für Ihren Körper schädlichsten Fette sind und der Grund für die Explosion von Herzkrankheiten in den letzten 40 bis 50 Jahren sein können. Aus diesem Grund sagen Gesundheitsspezialisten, man solle wieder auf Butter umstellen, obwohl jahrelang irrtümlich gelehrt wurde, Margarine sei gesünder.

Die Mehrheit behandelter Nahrungsmittel enthält gehärtete Fette. Gehärtete Öle werden Sie nicht nur fett machen, sie werden Sie verstärkt Herzkrankheiten, Diabetes, verschiedenen Krebsarten, sexuellen Dysfunktionen und anderen gesundheitlichen Störungen aussetzen.

Gehärtete Öle werden in Wirklichkeit Teil Ihrer Zellmembranen, statt der gesunden Fette, die eigentlich in Ihren Zellmembranen enthalten sein sollten. Sie hemmen und schädigen viele Zellprozesse in Ihrem Körper.

Machen Sie keinen Fehler:

Der Verzehr von Transfetten trägt zu Ihrer Gewichtszunahme bei und wird Ihre Bemühungen schlank zu werden, torpedieren. Vermeiden Sie sie um jeden Preis, sogar an Ihrem „Überernährungstag"!

Wenn Sie nächstes Mal wieder Chicken-Wings, Kartoffelchips, Pommes etc. zu sich zu nehmen, die in Transfetten frittiert wurden, überlegen Sie, welchen Schaden Sie Ihrem Körper zufügen. Versuchen Sie Nahrungsmittel, die Transfette enthalten zu vermeiden. Um Transfette beim Kauf von verpackten und behandelten Nahrungsmitteln zu vermeiden, müssen Sie die Zutaten kontrollieren und schauen, dass sie keine teilweise oder vollständig gehärteten Öle, Back-Fett oder Margarine jeglicher Art enthalten.

Denken Sie nur daran (trotz alledem, was die Nahrungsmittelhersteller in ihrer Werbung beteuern), dass Margarine aus gehärteten Ölen das PURE GIFT ist, also halten Sie sich von allem, was mit Margarine hergestellt worden ist fern und nehmen Sie stattdessen einfach die gute Butter!

Freunden Sie sich auch mit dem Gedanken an, dass alle frittierten Nahrungsmittel in gehärteten oder behandelten Ölen frittiert werden. Das schließt alle Chips ein, außer wenn darauf „gebacken" steht (und: Ja, das gilt auch für Ihre geliebten Tortilla-Chips).

Denken Sie daran, dass sogar Chips oder andere in nicht gehärteten Ölen frittierte Nahrungsmittel gefährlich sind, weil sie in behandelten Ölen hergestellt wurden.

Wichtigkeit des Kalziums und der Milchprodukte für eine schlanke Figur

Es ist schade, wenn Sie wegen Laktose-Unverträglichkeit oder Schwierigkeiten mit der Verdauung von Milchproteinen keine Milchprodukte zu sich nehmen können, weil Sie dadurch ein Geheimnis des Schlankwerdens verpassen. Immer mehr wissenschaftliche Studien bringen Kalzium mit den reduzierten Körperfettvorräten in Zusammenhang.

Es gibt verschiedene Theorien, warum uns höhere Kalzium-Einnahmen schlanker machen. Die eine, die ich gelesen habe, verweist auf die kalziumreiche Ernährung unserer Vorfahren.

Niedriger Kalziumpegel bedeutete normalerweise, dass eine Hungersnot bevorstand, auf die der Körper mit verstärkter Fettspeicherung und verlangsamtem Stoffwechsel reagierte. Eine kalziumarme Ernährung kann in diesen Tagen immer noch Fettanreicherung fördern, sogar wenn wir in den entwickelten Ländern niemals in Hungersnot sind. Eine andere Theorie darüber, dass uns das Diätkalzium schlanker macht, bezieht sich auf ein Körperhormon, genannt Calcitriol (eine Form von Vitamin D im Körper, das in Wirklichkeit ein Hormon ist). Untersuchungen deuten darauf hin, dass die nicht ausreichende Einnahme von Kalzium eine Überproduktion des Calcitriols anregen kann, was wiederum die Fettspeicherung in Ihrem Körper fördert.

Trotz des Mechanismus ist es überaus klar, eine niedrige Kalziumeinnahme fördert die Fettspeicherung, während eine höhere Kalziumeinnahme einen schlankeren Körper zur Folge hat. Es scheint, im Vergleich zu anderen Kalziumquellen sind Milchprodukte wegen ihrer hohen biologischen Verfügbarkeit und Absorptionsleichtigkeit die besten Quellen, um Ihren Körper mit Kalzium zu versorgen.

Wie ich bereits erwähnt habe, ist rohe Milch (nicht pasteurisiert und nicht homogenisiert) von gesunden grasgefütterten Kühen (also keine auf einem industriellen Zucht-Hof gezüchteten Kühe) die beste Milchsorte überhaupt. Rohe Milch ist aber in den Vereinigten Staaten, in Europa und auch in Lateinamerika nicht so einfach erhältlich. Da Sie homogenisierte und pasteurisierte Milch in Ihrer Ernährung einschränken sollten, sind fortan Joghurt, Hüttenkäse, Ricotta-Käse und andere Käsesorten (vorzugsweise roh, falls Sie solche finden können) Ihre erste Wahl. Allgäuer Emmentaler ist eine deutsche Käsesorte, die aus Rohmilch hergestellt werden muss; Camembert de Normandie und Roquefort sind französische Käse geschützten Ursprungs, immer aus Rohmilch. Fragen Sie nach Käse aus Rohmilch an Ihrer Käsetheke.

Diejenigen von Ihnen, die Laktose nicht vertragen, müssen alternative Methoden finden, um den Kalziumpegel aufrechtzuerhalten. Jemand, der Laktose nicht verträgt, kann feststellen ob er Joghurt (und sogar rohen Käse) essen kann. Die Mikroorganismen im Joghurt und rohem Käse vorverdauen die Laktose für ihn. Es sind auch Laktose arme Milchsorten, wie „MinusL“, erhältlich. Interessant ist auch, dass manche Menschen, die von sich denken Laktose nicht zu vertragen, aber rohe Milch trinken, ohne Probleme damit zu haben. Das mag nicht auf jeden zutreffen, doch zusätzliche Enzyme und gutartige Bakterien in roher Milch können helfen, Laktose vor zu verdauen.

Studien haben ergeben, dass zusätzliches Kalzium den Fettabbau nicht so gut fördert wie Milchkalzium. Das mag auch für kalziumverstärkte Produkte gelten, wie das dem Orangensaft hinzugefügte Kalzium, obwohl Kalzium nicht so gut absorbiert wird. Wenn Sie Milchprodukte zu sich nehmen können, versuchen Sie zwei bis vier Portionen täglich zu verzehren, um Fett zu verlieren. Die beste Wahl sind Hüttenkäse, Ricotta-Käse, Hartkäse und Joghurt.

Andere Kalziumquellen, die nützlich sein können, sind Dosensardinen oder Lachs mit Gräten, Spinat, Brokkoli und Bohnen.

Das Geheimnis der Fettverbrennung mittels Tee

Neben dem Koffeingehalt, enthalten einige Teesorten andere Bestandteile, die Ihre Anstrengung Gewicht zu vertieren bedeutend verstärken. Vor allem grüner Tee und der Oolong-Tee. Grüner Tee und der Oolong-Tee enthalten Substanzen, wie Catechin und Polyphenole, zusammen mit Koffein. Diese Substanzen agieren durch einige unterschiedliche Mechanismen in unseren Körpern, um den Fettabbau anzuregen. Normaler schwarzer Tee ist die am meisten verkaufte Tee-Sorte und die Basis für die Herstellung von Eistee. Schwarzer Tee enthält auch Koffein und Antioxidierungsmittel, die den Fettabbau fördern können. Es gibt allerdings nur wenige Studien, die den Fettabbau auf den schwarzen Tee zurückführen.

Ein anderer Erfolg versprechender Tee, den ich als potenziellen Fettabbauförderer ansehe, ist weißer Tee. Weißer Tee ist etwas schwieriger zu finden (doch er wird immer beliebter) und es kann sich als vorteilhaft erweisen, wenn Sie ihn Ihrer Teemischung hinzufügen.

Falls Sie es nicht gewusst haben ... alle vier Teesorten (schwarzer, weißer, grüner und der Oolong-Tee) stammen aus derselben Pflanze, der Camellia sinensis. Der Unterschied besteht darin, dass der schwarze und der grüne Tee aus Blättern stammen, der schwarze jedoch fermentiert wird und der grüne nicht. Weißer Tee stammt aus Knospen der Pflanze statt aus voll ausgewachsenen Blättern. Und der Oolong-Tee kommt aus der Wurzel statt aus den Blättern.

Die Hersteller für Ernährungszusätze haben den Tee-Wahn der letzten Jahre aufgegriffen, und falls Sie es bemerkt haben, enthält fast jeder Fettverbrennungszusatz auf dem Markt Tee-Extrakte.

Studien haben gezeigt, dass die Bestandteile des grünen Tees und des Oolong-Tees die Umwandlung von Fett in Wärme (Thermogenese) stimulieren und somit helfen Fett zu verlieren. Der grüne Tee und der Oolong-Tee steigern Ihre Stoffwechselrate in einem gewissen Maß und fördern gleichzeitig eine Anteilssteigerung des in Energie umgewandelten Fettes. Grundsätzlich helfen sie eine Verschiebung in Ihrem Stoffwechsel zu verursachen, indem die Menge der Kohlenhydrate, die für Energie gebraucht werden, reduziert und die Menge des Fetts für Energie gesteigert wird. Zusätzlich beinhalten der grüne Tee und der Oolong-Tee Bestandteile, welche die Verdauung von Kohlehydraten verlangsamen und somit eine niedrigere Blutzuckerreaktion auf Mahlzeiten bewirkt, sodass Sie weniger Glukose als Körperfett speichern. Ein weiterer Bestandteil des Oolong-Tees, der gefunden wurde, soll die Menge des von einer Mahlzeit absorbierten Fettes hemmen, was heißt, dass Sie weniger Kalorien absorbieren.

Es sind offensichtlich ausreichend Studien vorhanden, die zeigen dass grüner Tee, der Oolong-Tee und sogar weißer und schwarzer Tee über multiple Mechanismen in Ihrem Körper arbeiten, um den Fettabbau anzuregen und einen schlankeren Körper zu formen.

Um Ihnen einen speziellen Vorteil beim Fettverlieren zu beschaffen, machen Sie eine Mischung aus grünem, schwarzen, weißen und Oolong-Tee und kühlen Sie diese als Eistee. Ich mag es, eine Mischung aus allen diesen 4 Teesorten zu verwenden, um die Vorzüge der Antioxidierungsmittel und anderer Bestandteile, die einzigartig für eine jede Tee-Sorte sind, zu erlangen.

Falls Sie die Mischung süßen müssen, nehmen Sie einen kalorienarmen Süßstoff, womit Sie Ihrer Ernährung keinen zusätzlichen Zucker hinzuzufügen. „Stevia“ ist ein guter kalorienarmer Süßstoff, der nicht chemisch behandelt wurde. Stevia ist seit Dezember 2011 in Deutschland und der EU zugelassen.

Wenn Sie Koffein aus welchen Gründen auch immer vermeiden müssen, empfehle ich normalen Tee anstatt entkoffeinierten Tee, da das Koffein auch etwas zur Fettverbrennung beiträgt.

Im Endeffekt ist der Koffeineffekt im Tee nicht so stark wie der im Kaffee, und Tee enthält auch weniger Koffein.

Eine gute Strategie, die Sie versuchen sollten, ist ein Glas der oben genannten Eisteemischung zu jeder Ihrer ersten drei Mahlzeiten (nicht später als am Nachmittag, um Ihren Schlaf in der Nacht nicht zu stören). Aus meiner Erfahrung sehen Sie einen merkbaren Fettabbau, sofern Sie beginnen 3 oder 4 Tassen dieser Teemischung zu trinken.

Wenn Sie aber insgesamt zu viele Kalorien zu sich nehmen, geht all dies zunichte und Sie werden keinen verstärkten Fettabbau bemerken. Verschwenden Sie auch kein Geld für Fettverbrennungspillen mit Extrakten aus grünem Tee. Sie sind bei Weitem überteuert und Sie sind besser dran, wenn Sie sich einen Tee beschaffen, wie Sie es von Anfang an hätten machen sollen -   also, indem Sie ihn selbst machen. Halten Sie sich auch von Herstellern fern, die einen anders geschriebenen Oolong-Tee verkaufen (wie mit Wu am Anfang) und die beteuern, es sei ein Wunderprodukt für den Fettabbau. Es ist gewöhnlicher normaler Oolong-Tee und Sie bezahlen das Zwanzigfache dessen, was Sie dafür zahlen sollten, nur weil es als Wunderprodukt propagiert wurde, obwohl es doch nur Tee ist.

Ein weiteres Nahrungsmittel aus Ihrem Küchenschrank, das Ihren Stoffwechsel anregt

Ja, es gibt noch einen anderen geheimen Stoffwechselbeschleuniger, der wahrscheinlich bereits in Ihren Küchenschränken steht. Es ist Capsaicin, der aktive Bestandteil von Chili- und Cayennepfeffer.

Auch wenn Ihnen die einzelnen Hinweise geringfügig erscheinen, denken Sie daran, wenn alle kleinen Tipps zusammenaddiert werden, haben Sie eine äußerst wirksame Waffe gegen das hartnäckige Bauchfett an der Hand.

Wie Sie möglicherweise in der Vergangenheit gehört haben, kann der aktive Bestandteil des Chili-Pfeffers (Capsaicin) einen leichten Anstieg Ihrer Stoffwechselrate und der Kalorienverbrennung verursachen. Dies wurde mehrmals bei Studien an Menschen und Tieren bestätigt. In einer australischen Studie jedoch versuchte Dr. Madeleine J. Ball herauszufinden, wie der Chili-Pfeffer den Blutzucker und die Insulinreaktion nach einer Mahlzeit beeinflusst. Wir wissen heute, dass chronisch hohe Insulinspiegel in unserem Körper nicht nur das Ablegen überschüssigen Fettes verursachen, sondern auch zu Krankheiten wie Herzkrankheiten und Diabetes führen.

Die Studie wurde in Gruppen von Testpersonen aufgeteilt, die Mahlzeiten ohne das Chili-Gewürz und diejenigen, die Mahlzeiten mit Chili-Pfeffer einnahmen. Wie sich herausstellte, hatte die Chili-Gruppe nach den Mahlzeiten einen niedrigeren Insulinspiegel und einen stabileren Blutzucker als die Gruppe, die das gleiche Essen ohne Chili verzehrte. Laut Dr. Ball hat Chili einen möglichen Effekt auf die Fähigkeit des Körpers zur Reinigung – oder Entfernung - des Insulins aus dem Blut.

Neben der vorübergehenden Stoffwechselbeschleunigung und der Insulinreaktionskontrolle hat der Chili-Pfeffer anscheinend bedeutende Antioxidations- und Antientzündungseigenschaften.  Also, wenn Sie etwas Würze vertragen, fügen Sie etwas Chili- oder

Cayennepfeffer zu Ihren Eierspeisen, Fleischgerichten oder anderen Mahlzeiten hinzu, einfach in dem Wissen, dass Sie so einen zusätzlichen Vorteil beim Fettverlieren und zusätzlichen Antioxidierungsschutz erhalten.

Hartnäckiges Bauchfett und Östrogen-Verbindungen

Dies ist ein sehr wichtiges Kapitel, besonders falls Sie feststellen, wie hartnäckig Ihr Bauchfett ist. Wenn auch die Gesamtkalorieneinnahme und die Anzahl und der Typ Ihrer Übungen sehr wichtig für den Körperfettabbau sind, sollten Sie Kenntnis von dieser „weniger wichtig“ erscheinenden Information in diesem Kapitel nehmen. Auch und gerade dann, sofern Sie in Ihrem Bestreben nach Gewichtsverlust zu stagnieren beginnen und meinen, kein weiteres Fett mehr zu verlieren.

Östrogen-Verbindungen in unserer Nahrung und Umwelt

Es ist wichtig, sich klarzumachen, dass unsere heutige Nahrungsversorgung weitaus mehr mit Östrogen-Verbindungen überladen ist, als je zuvor in der Geschichte. Übermäßige Östrogen-Verbindungen werden in einigen Nahrungsmitteln zusehends üblich wie in Sojaprodukten, Nahrungszusätzen, Pestiziden und Hormonen in Tieren, die auf Werkbauernhöfen gezüchtet wurden. Nicht nur das. Östrogen-Verbindungen sind wegen Verschmutzung auch in unserer Umwelt vorherrschend. Probleme dieser Östrogenschadstoffe sind in den letzten Jahren in einigen Studien dokumentiert worden, die eine Feminisierung und Mutationen bei einigen Wasserspezies wie Fischen und Fröschen aufzeigen.

Der Grund dafür, dass viele Effekte der Östrogen-Verbindungen gerade bei Wassertieren so extrem zur Geltung kommen ist, weil sie der Verschmutzung im Wasser 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ausgesetzt sind und eine kleinere Körper-Masse besitzen. Der Mensch hingegen trinkt das Wasser „nur“, beziehungsweise ist den Chemikalien nicht dauernd ausgesetzt.

Jetzt werden die männlichen Leser wahrscheinlich in Panik geraten, wenn sie erfahren, dass ihre Nahrungsmittel voller Östrogen-Verbindungen" sind. Und die Frauen werden vielleicht nicht wissen, ob das einen guten oder schlechten Einfluss auf das natürliche Östrogen-Gleichgewicht in ihrem Körper hat.

Was Sie wissen müssen ist, dass diese übermäßigen Östrogen-Verbindungen SOWOHL für Männer ALS AUCH für Frauen schädlich sind. Bei Frauen können sie das Östrogen- und Progesteron-Gleichgewicht im Körper stören und Stoffwechselprobleme verursachen, von denen eines die zusätzliche Aufnahme von überschüssigem Fettes ist. Für Männer kann das Problem ebenso schlimme Folgen haben, da übermäßige Östrogen-Verbindungen die Anhäufung von Brustfett (auch bekannt als Männerbrüste) zur Folge haben können. Möglicherweise verursachen sie auch Krebs und andere Krankheiten wie auch die Speicherung von zusätzlichem Bauchfett, was, wie wir alle wissen extrem schwer abzubauen ist.

Wonach müssen Sie also Ausschau halten, um diese übermäßigen Östrogen-Verbindungen zu vermeiden?

Einer der übelsten Missetäter in unserer Nahrung ist Soja, das als „gesunde Ernährung“ vermarktet wird und ein Multimilliarden- Geschäft ist. Lassen Sie es mich geradeheraus sagen, Soja ist KEIN gesundes Essen und übermäßiger Verzehr ist einer der möglichen Gründe für das hartnäckige Bauchfett. Das Thema Soja könnte ein ganzes Buch füllen (und es gibt ganze Bücher über das kontroverse Thema), also werde ich versuchen, mich hier kurz zu fassen.

Ich weiß, Sie mögen das Thema Soja verwirrend finden, weil die Medien Sie mit so vielen Geschichten versorgen, dass Soja ein unglaublich gesundes Nahrungsmittel ist. Bitte bedenken Sie, die Finanzierung dieser Pseudo-Studien stammt aus der Soja-Industrie, deren Macht von Milliarden von Dollar unterstützt wird. Also wird sie offensichtlich versuchen, Sie zu überzeugen, Soja sei gut für Ihren Körper.

 

Die Wahrheit ist das exakte Gegenteil davon!

Zunächst hat Soja eine der höchsten Konzentrationen von Pestiziden von allen wirtschaftlichen Produkten und diese Pestizide allein sind Östrogen-Verbindungen. Das ist jedoch nicht alles. Soja hat auch die größte Konzentration von Phyto-Östrogen. Trotz aller Unwahrheiten, die man Ihnen suggeriert hat, ist dies keine gute Sache. Übermäßiger Verzehr führt zu einem hormonellen Ungleichgewicht bei Männern und Frauen.

Meiner Meinung nach sind fermentierte Sojaprodukte wie ‚Miso‘ und ‚Tempeh-Die‘ die Einzigen, die in Ordnung sind. Andererseits sind Tofu, Sojaproteine und die meisten anderen Sojasorten in unseren Nahrungsmitteln nicht fermentiert und ich empfehle, ihren Verzehr zu vermindern, wenn sie Ihre Chancen auf die Minimierung Ihres hartnäckigen Bauchfettes steigern wollen.

Ein weiteres hochöstrogenhaltiges Nahrungsmittel in unserem Essen stammt aus Hopfen, wie es im Bier vorkommt. Neben leeren Kalorien in den meisten Biersorten kann dieser Östrogen-Effekt einer der Gründe für „Bierbäuche" sein. Ich sage nicht, Sie sollten das Bier ganz aufgeben. Manche dunkle Biersorten enthalten sogar nützliche Antioxidierungsmittel und B-Vitamine. Doch wenn Sie bessere Chancen auf Verminderung Ihres Bauchfettes haben wollen, ist das Reduzieren von Bier auf einmal die Woche vielleicht doch eine gute Idee. Falls Sie in Gesellschaft sind und einen Drink nehmen wollen, wäre klarer Alkohol, wie Wodka, die bessere Alternative (vermeiden Sie nur zuckerhaltige Mixgetränke). Mit Sodawasser gemischt, ist ohne Zucker und auf jeden Fall eine bessere Alternative als Tonic oder Cola. Die künstlichen Süßstoffe aus Diätgetränken sind ebenfalls übles Zeug. Wenn Sie zwischen Rot- oder Weißwein und Bier wählen können, sind die Weine auf jeden Fall vorzuziehen. Bei Wein fällt der Östrogen-Effekt niedriger aus und Sie nehmen mit dem Wein (speziell bei Rotwein) eine ordentliche Portion Antioxidantien zu sich.

Hilfe im Kampf gegen Östrogen-Verbindungen

Interessanterweise gibt es einige Nahrungsmittel, die Ihnen helfen können, gegen das Übermaß an Östrogen-Verbindungen anzukämpfen. Zum Beispiel sind Verbindungen, genannt Indole, in Gemüsen wie Brokkoli, Blumenkohl, Kohl und Rosenkohl bekannt dafür, dass sie gute Hemmstoffe (sogenannte Inhibitoren) von Östrogen-Verbindungen sind.

Zusätzlich scheinen sich Vorteile im Kampf gegen übermäßiges Östrogen durch das Essen von rohen Nüssen und Samen, Avocados, Fisch- und Krillöl sowie Milch- und Fleischprodukten aus Grasfütterung zu ergeben. Es wurden auch eine ansehnliche Anzahl von Flavonen und Flavonoiden in Knoblauch, Zwiebeln, rohem Honig, Zitrusfrüchten, Kamille und Passionsblumen nachgewiesen, die helfen, Östrogen-Verbindungen zu bekämpfen.

Zusammenfassung wie man Östrogen-Verbindungen reduziert und damit hartnäckiges Fett bekämpft

Eines der wichtigsten Dinge im Kampf gegen die übermäßigen Östrogen-Verbindungen ist, dem Körper so viele organische Nahrungsmittel wie eben möglich zu geben. Der Kauf organischer

Nahrungsmittel wird auf lange Sicht vorteilhafter sein, weil sie die Menge östrogenhaltiger Pestizide, denen Ihr Körper ausgesetzt ist, vermindern.

Und das ist wiederum ein kleines Mosaiksteinchen, das Ihnen einen Vorteil bietet beim Loswerden des hartnäckigen Bauchfettes.

Eine weitere wichtige Sache, wenn Sie die übermäßigen Östrogen-Verbindungen vermeiden wollen ist, sich möglichst von behandelten Nahrungsmitteln fernzuhalten. Viele Nahrungszusätze enthalten versteckte Östrogen-Verbindungen, die wiederum zu Ihrem Bauchfett beitragen. Der einfachste Weg behandelte Nahrung zu vermeiden, ist sicherzugehen, dass man keine verpackten Nahrungsmittel mit langen Zutatenlisten kauft.

Es ist einfach behandelte Nahrungsmittel zu umgehen, indem Sie unbehandelte Nahrungsmittel kaufen: z. B. Gemüse, Nüsse, Samen, Vollkorn, usw.

entgegen Mikrowellengerichten, Keksen, verpackte Gerichte, Chips, usw.

Um Ihnen zu helfen, Nahrung mit schädlichen Östrogen-Verbindungen zu umgehen, hier eine Liste der Nahrungsmittel, die es zu vermeiden gilt und denjenigen, die helfen, Östrogen-Verbindungen abzubauen.

Nahrung mit hohem Östrogenanteil:

  • auf Soja basierende Speisen
  • Speisen, die mit oder in Sojabohnen-Öl frittiert werden
  • Bier (oder Sonstiges mit Hopfen)
  • Lakritze
  • Schwarzwurzeln

Beste Nahrung, um überhöhte Östrogen-Verbindungen zu bekämpfen:

  • Kreuzblütler Gemüse - Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl und Rosenkohl
  • Zitrusfrüchte - Apfelsinen (Orangen), Grapefruit, Zitronen, Limonen
  • unverarbeiteter Honig (Sie können ihn im Reformhaus finden)
  • Kamille und Passionsblumengewächs (meist in Tees)
  • Zwiebeln und Knoblauch
  • Grüner Tee (ein weiterer guter Grund, Grünen Tee zu trinken)
  • grüne Lebensmittel (Salat, Spinat, etc.)
  • Beeren (Blaubeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren – am besten frisch, versteht sich von selbst)
  • Extra-natives Olivenöl
  • Fetthaltige wilde Fische (Lachs, Forellen, etc.)
  • unverarbeitete Nüsse und Körner (Pekan-Nüsse, Mandeln, Walnüsse sind einige der Besten)

• Fleisch und Milch von grasgefütterten Tieren

• Gewürze wie Kurkuma (und Curry), Oregano, Thymian, Rosmarin, Ingwer und Salbei.

Sie sehen also: Obwohl wir durch unsere Nahrungsmittel täglich mit Ladungen von Östrogen-Verbindungen wie auch mit der Verschmutzung unserer Umwelt konfrontiert werden, gibt es genug natürliche Nahrungsmittel, die Sie täglich gegen diese Effekte einsetzen und damit endlich hartnäckiges Bauchfett loswerden können!

Probieren Sie täglich mindestens 3-4 oder mehr der obigen Östrogen bekämpfenden Nahrungsmittel zu essen, wenn Sie die besten Ergebnisse erzielen wollen. Sollten Sie Ihre Vorteile wirklich maximieren wollen, versuchen Sie alle erwähnten Super-Nahrungsmittel in Ihre tägliche Ernährung zu integrieren (oder mindestens einige Male die Woche).

Zusammenfassung von Ernährungsstrategien

Zusammenfassend hier noch einmal die Ernährungsstrategien, die Sie umsetzen sollten, um Ihren Fettabbau anzuregen und einen schlanken Körper zu bekommen:

 

  • Essen Sie jeden Tag fünf bis sechs kleine Mahlzeiten in relativ gleichen Portionen. Sie sollten versuchen, alle drei Stunden eine Mahlzeit einzunehmen.
  • Planen Sie alle Ihre Mahlzeiten für eine ganze Woche. Wenn Sie im Supermarkt sind, wählen Sie nur das, was Sie für Ihre geplanten Mahlzeiten brauchen (wenn kein Junk-Food zuhause ist, gibt es auch keine Versuchung davon zu essen).
  • Berechnen Sie Ihren Tageskalorienbedarf, um Gewicht zu verlieren. Zählen Sie Ihre Kalorien nicht wie besessen, aber achten Sie auf ein stimmiges Verhältnis zwischen Bewegung und Zufuhr.
  • Essen Sie zu jeder Mahlzeit eine Portion von Magerproteinen, zusammen mit einer Portion gesunder ballaststoffreicher Kohlenhydrate und gesundem Fett.
  • Konzentrieren Sie sich auf  nicht veredelte unbehandelte Nahrungsmittel in ihrem natürlichen Zustand.
  • Konzentrieren Sie sich bei der Mehrheit Ihrer Mahlzeiten auf Kohlenhydratquellen mit niedrigerem glykämischen Index, aber haben Sie auch keine Angst vor den Nahrungsmitteln mit höherem glykämischen Index wie Bananen, Rosinen und Karotten. Diese Nahrungsmittel enthalten nützliche Nährstoffe und die glykämische Reaktion kann kontrolliert werden, wenn die Portionen klein gehalten und vernünftig mit anderen Nahrungsmitteln kombiniert sind.
  • Essen Sie Kohlenhydratquellen mit höherem glykämischen Index (Zucker und ballaststoffärmere Kohlenhydrate) zusammen mit Proteinen sofort nach intensivem Training, um Muskelglykogen wieder aufzufüllen und den Muskelaufbauprozess zu unterstützen. Eine Portion mit einem Verhältnis von 2:1 bis 4:1 der Kohlenhydrate gegenüber Proteinen sofort nach dem Training begünstigt den Erholungsprozess am besten.
  • Vermeiden Sie Trend- oder „Crash"-Diäten
  • Reduzieren Sie die Kalorien nicht zu sehr, sodass Sie ein Energiedefizit von über 1.000 Kalorien pro Tag schaffen (d.h., wenn Ihre normale Kalorieneinnahme 3.000 kcal pro Tag beträgt, gehen Sie niemals unter 2.000 kcal pro Tag). Ein Energiedefizit von 500 bis 750 kcal/Tag ist das Beste für den Fettverlust, während die Muskeln und deren Zuwachs aufrechterhalten werden. Eine Grundregel lautet, Frauen sollten niemals unter 1.200 kcal/Tag und Männer nie unter 1.600 kcal/Tag gehen.
  • Machen Sie einmal die Woche einen „Überernährungs-Tag“ (Marcel nennt ihn seinen „Sündentag“), um Ihren Stoffwechsel zu stimulieren und zu helfen, sich die restlichen Tage konsequent auf Ihre Ernährung zu konzentrieren.
  • Vermeiden Sie um jeden Preis 'behandelte Öle, Transfette und Maissirup mit hohem Fruktose-Anteil.
  • Versuchen Sie grünen, schwarzen, weißen und Oolong-Tee Ihrer Ernährung beizufügen, um leicht die Thermogenese und die Fettverbrennung anzuregen. Versuchen Sie den Vorschlag, alle vier dieser Teesorten in eine Eisteemischung zu mischen und diese über die erste Hälfte eines jeden Tages zu trinken.
  • Wenn Sie würziges Essen vertragen, haben Sie keine Angst, Ihrem Essen Chili- oder Cayennepfeffer beizumischen, um den Stoffwechsel leicht anzuregen und die Vorteile des Antioxidationsmittels Capsaicin zu nutzen.
  • Sofern Sie Laktose problemlos vertragen, fügen Sie Ihrer Ernährung 3-4 Portionen Milchprodukte (von Tieren aus Grasfütterung sind die Besten) und anderer Diätkalziumquellen hinzu, um den Fettverlust zu fördern.
  • Wählen Sie so oft Sie können organische Nahrungsmittel, um mögliche Fettspeicherungseffekte von Pestiziden in Ihrem Körper zu vermeiden.
  • Um Ihr hartnäckiges Bauchfett loszuwerden, minimieren Sie (so gut wie möglich) Sojaprodukte, Bier und andere östrogenhaltige Nahrungsmittel und versuchen Sie sich auf Östrogen bekämpfende Nahrungsmittel, wie sie im vorigen Kapitel aufgelistet wurden zu beschränken.

DE | EN